Die Berufswelt ist immer in Bewegung und entwickelt sich stetig. Das ist mitunter der Grund, dass sich viel bewegt im Bezug auf Arbeitszeiten und Arbeitsorte. Wir haben für Euch fünf Trends ausgemacht, die sich heute schon abzeichnen und in Zukunft mit Sicherheit noch öfter vorkommen werden.

Flexitime, Homeoffice & Co: Die 5 Trends in der Arbeitswelt von morgen

Mit Sicherheit hat der ein oder andere von Euch sich bereits überlegt wie der Berufsalltag in der Zukunft aussehen wird. Wie wir alle wissen, die Zeiten ändern sich und damit auch die Vorstellungen und Erwartungen der neuen Generationen bezüglich dessen. Der Stellenmarkt muss damit Schritt halten und neue Vorgehensweisen einführen, damit der Berufsalltag bestmöglich und äußert stressfrei von Statten geht.
Hast Du schon von Work Life Integration oder Job Sharing gehört, und weißt um was es sich handelt? Falls dies nicht der Fall sein sollte, besteht kein Grund zur Sorge, da wir Dir jetzt die fünf attraktivsten Entwicklungen am Arbeitsmarkt der Zukunft vorstellen werden:

1. Arbeiten im Homeoffice
Das ist sicher den meisten bereits ein Begriff. Dieses Konzept basiert auf großem Vertrauen. Praktisch werden hier die Vorteile einer festen Anstellung und die des Lebens eines Freiberufler´s vereint. Die Anzahl der Arbeitgeber steigt, die ihren Mitarbeitern diese Möglichkeit anbieten, sodass man an einzelnen Tagen der Woche einfach von zu Hause aus arbeiten kann. Dadurch kann man seinen Tee oder Kaffee so trinken wie man ihn bevorzugt und muss seine kostbare Zeit nicht auf dem Weg ins Büro vergeuden. Außerdem hat man seine Ruhe vor den etwas lauteren Mitarbeitern am Arbeitsplatz und kann sich somit besser auf seine Aufgaben konzentrieren. Von Vorteil ist es, dass man im Vergleich zu Freelancern am folgenden Tag wieder im Büro sitzt und dadurch auf Dauer nicht zu Hause sozial vereinsamt und eine ausgewogene Abwechslung im Arbeitsalltag stattfindet.

2. Flexible Arbeitszeiten

Ihr habt sicher schon davon gehört oder es ist auch in euer Firma schon der Fall: Flexitime oder auch Gleitzeit genannt, ist eine der wichtigsten Entwicklungen für die neuen Generationen im Bezug auf den Berufsalltag von heute und morgen.
Der Arbeitnehmer kann sich seinen Wochentag selbst einteilen, und damit auch frei auswählen, ob er oder sie morgens um 9 Uhr beginnt und abends um 18 Uhr Feierabend macht oder die Arbeitszeit erst mittags um 12 Uhr beginnt und man bis 20 Uhr im Büro arbeitet. Hierbei solltet Ihr eine schriftliche Abmachung mit eurem Chef treffen und euch auf eine exakte Aufzeichnung der Arbeitsstunden einigen.

3. Job Sharing

Für alle denen eine Vollzeitbeschäftigung zu viel ist gibt es neuerdings auch eine Alternative dazu: Job Sharing. Bis vor Kurzem war es fast ausschließlich gebräuchlich, dass man 40 Stunden pro Woche in der Arbeit verbringen musste, ob man wollte oder nicht. Falls dein Traumjob genau so ein Ausmaß vorsieht, kannst du heutzutage die Stelle mit einer anderen Person teilen. Es wird sozusagen Teilzeit gearbeitet und die Aufgaben werden zu zweit erledigt. Eine tatsächlich passende Alternative zu den Neben- oder Gelegenheitsjobs die ihr z.B. aus der Zeit während des Studiums kennt. Job Sharing perfekt für alle die sich gerne mehr Freizeit wünschen oder gleichzeitig an anderen Projekten arbeiten möchten.

4. Komprimierte Arbeitszeiten

Studien zufolge sehnt sich knapp jeder Zweite in der Bundesrepublik nach einer Vier-Tage-Arbeitswoche. Fast ein Drittel der anderen Hälfte wünscht sich mehr noch nach nur drei Tagen in der Woche an denen gearbeitet wird. Das klingt erstmal nach eine Utopie, die in der Realität nicht funktionieren könnte, aber es gibt bereits Länder wie Schweden, die einen Sechs-Stunden-Arbeitstag eingeführt haben. Dieses Konzept beruht auf der Annahme, dass der Mensch viel effizienter und motivierter arbeitet, da man weiß, dass nur eine überschaubare Arbeitszeit zur Verfügung steht. In Schweden zumindest sind die Arbeitnehmer schon mal fleißiger am Arbeitsort und auch glücklicher privat zu Hause. Die zusätzlichen Stunden kann man mit Freunden oder der Familie verbringen anstatt im unproduktiv und genervt im Büro zu sitzen. Ein Gewinn für beide Seiten!

5. Work Life Integration

Das Thema Work Life Balance gehört bereits fast schon der Vergangenheit an. In unserem schnelllebigen digitalen Zeitalter verschwinden die früheren Trennlinien zwischen dem Berufs- und Privatleben. Wir leben nun im digitalen Zeitalter, in dem alles mit allem vernetzt ist. Dabei verschwinden oft die Trennlinien zwischen Berufs- und Privatleben. Wir kennen es doch fast alle. Oftmals erwischen wir uns selbst dabei, wie wir auf Facebook surfen während der regulären Arbeitszeit oder auf E-Mails reagieren weit nach Feierabend. Deshalb zielt das Konzept der Work Life Integration darauf ab, die klare Trennung von Berufs- und Privatleben langsam aber sicher aufzuheben durch eine unverkrampfte Steuerung beider Welten.
Du willst eigentlich nur in den Urlaub fliegen, aber vor lauter Aufgaben im Office bleibt dir keine Zeit? Wie wäre es denn einfach den Urlaubsflug zu buchen und den Laptop im Handgepäck mitzunehmen? Diese neue Entwicklung möchte den Mittelweg finden, um eine ideale Balance zwischen der Arbeits- und Privatwelt zu schaffen, die jeder einzelne gestalten kann genauso wie er möchte.

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