Der perfekte Lebenslauf: So präsentierst Du dich optimal

Der perfekte Lebenslauf: So präsentierst Du dich optimal

Er ist das wichtigste Dokument deiner Bewerbung: Der Lebenslauf. Darauf schauen Unternehmen sofort und bekommen einen ersten Eindruck von dir. Hier erfährst du, worauf du dabei achten solltest und wie du den perfekten Lebenslauf erstellen kannst.

Struktur, Foto, Aktualität

Prägnant und übersichtlich, sauber strukturiert und selbstverständlich aktuell: Der perfekte Lebenslauf ist schlüssig und konzentriert sich auf das Wesentliche. Auch wenn du schon zahlreiche Erfahrungen gesammelt hast, beschränke deinen Lebenslauf auf maximal zwei Seiten.

Dein Leben in umgekehrter Reihenfolge

Beginne deinen Lebenslauf mit Daten zu deiner Person. Dazu gehören dein Vor- und Nachname, dein Geburtsdatum und -ort sowie dein Familienstand und deine E-Mail-Adresse. Es steht dir frei, auch noch deine Nationalität oder Konfession anzugeben, das ist aber kein Muss.

Persönliche Daten und berufliche Stationen

Anschließend geht es um deine Qualifikation, und zwar rückwärts. Starte mit deiner aktuellen Tätigkeit und lass deine vorherigen Beschäftigungen folgen. Beschreibe deine Stationen jeweils mit drei bis fünf Bullet Points. Je aktueller der Job, desto ausführlicher solltest du deine Tätigkeiten und Fähigkeiten beschreiben. Sei in diesem Punkt wirklich akribisch und halte deine Angaben aktuell. Der perfekte Lebenslauf ist schließlich immer up to date. Und noch viel wichtiger: Schneide deine Angaben stets auf die jeweilige Stelle zu. Welche deiner Fähigkeiten sind dabei besonders wichtig? Mit welchen Argumenten kannst du am besten überzeugen? Durch dieses Vorgehen kannst du dich von anderen Bewerbern unterscheiden und einen echt positiven Eindruck hinterlassen.

Ausbildung und Praktika

Nach deinen beruflichen Stationen geht es im Lebenslauf mit deiner akademischen und schulischen Ausbildung weiter. Halte auch diesen Abschnitt kurz und erwähne dabei nur deinen höchsten Bildungsabschluss. Du hast dein Studium erfolgreich abgeschlossen? Hervorragend, dann nenne die Universität, das studierte Fach, deinen akademischen Grad und natürlich deine Abschlussnote. Denn genau dafür interessieren sich Unternehmen. Deine Abiturnote oder gar dein Grundschulaufenthalt sind für den perfekten Lebenslauf dagegen schon zu viel.

Besondere Kenntnisse, Sprachen und Hobbys

Das Gleiche gilt auch für den folgenden Abschnitt. Der perfekte Lebenslauf enthält nur diejenigen besonderen Fähigkeiten, die auch tatsächlich für den neuen Job relevant sind. Im Idealfall kannst du deine besonderen Kenntnisse auch noch belegen. Falls du zum Beispiel einen Lehrgang mit Bedeutung für den neuen Job absolviert und dafür ein Zertifikat erhalten hast, dann hänge es deinen Bewerbungsunterlagen an.

Ganz besonders bei Unternehmen, die auch international tätig sind, kannst du mit umfangreichen Sprachkenntnissen punkten. Auch hier gilt: Ein offizielles Zertifikat macht sich deutlich besser als die eigene Einschätzung. Falls du also eine Sprachreise gemacht oder an einem Sprachtest teilgenommen hast, hänge entsprechende Dokumente ebenfalls deinem Lebenslauf an.

Was du in deiner Freizeit tust, ist grundsätzlich für deinen Arbeitgeber irrelevant. Trotzdem möchten Personaler ein möglichst umfassendes Bild von dir bekommen. Wenn es passt, dann kannst du also ruhig das ein oder andere Hobby in den perfekten Lebenslauf einfügen. Finde dabei die Mitte zwischen „langweilig“ und „zu risikobereit“. Lesen, Fernsehen, Schwimmen und Joggen sind zum Beispiel nicht besonders spannende Hobbys. Stock-Car-Rennen fahren, Höhlentauchen oder Kickboxen könnten deinen neuen Arbeitgeber aufgrund des potenziellen Risikos eher skeptisch stimmen. Erwähne deshalb nur passende Hobbys in deinem perfekten Lebenslauf. Wenn du zum Beispiel weißt, dass ein Vorgesetzter deine Interessen teilt, dann kannst du das Hobby hervorragend platzieren. Achte bloß im persönlichen Gespräch darauf, dass ihr nicht hauptsächlich über euer gemeinsames Hobby sprecht, sondern der neue Job dir noch viel wichtiger ist.

4 Tipps für ein gelungenes Bewerbungsfoto

Das ideale Bewerbungsfoto ist gar nicht so schwer anzufertigen wie du zunächst vielleicht denkst. Im Grunde brauchst du bloß ein paar wichtige Dinge zu beachten und schon erreichst du dein Ziel. Bevor es losgeht, noch ein kurzer Hinweis: Falls deine Bewerbung ein Deckblatt oder ein Motivationsschreiben enthält, platziere dein Bewerbungsfoto dort. In allen anderen Fällen baust du es oben in den perfekten Lebenslauf ein. Jetzt aber zu den Tipps:

Kleide dich für den Job, den du haben möchtest

Du möchtest im Banken-Sektor arbeiten? Dann kleide dich für dein Bewerbungsfoto so, als würdest dort bereits tätig sein.

Achte auf ein gepflegtes Äußeres

Deine Kleidung sollte gut sitzen, knitterfrei und selbstverständlich sauber sein. Die Haare gekämmt und gut frisiert.

Halbporträt vor neutralem Hintergrund

Auf deinem Bewerbungsfoto sollte dein Kopf und ein wenig von deinen Schultern zu sehen sein. Halte den Hintergrund möglichst neutral, damit der Blick des Betrachters nicht abgelenkt ist.

Natürlicher Look und Lächeln

Piercings und Tattoos sollten auf dem Bewerbungsfoto nicht sichtbar sein. Überzeuge stattdessen mit einem natürlichen Look. Schaue beim Fotografieren direkt in die Kamera und lächle freundlich. So wirkst du sympathisch und freundlich.
Ist das Foto im Kasten? Ausgezeichnet, dann verwende entweder einen Klebestift, um es an den perfekten Lebenslauf anzukleben oder drucke es direkt selbst mit auf geeignetes Fotopapier. Verzichte unbedingt auf eine Büroklammer. Das würde nur signalisieren, dass du das Foto womöglich wiederverwenden möchtest. Dabei bewirbst du dich ja gerade auf deinen neuen Traumjob.

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