Das Antidiskriminierungsgesetz (AGG) und worauf Arbeitgeber achten müssen

Das Antidiskriminierungsgesetz (AGG) und worauf Arbeitgeber achten müssen

Diskriminierung im Bewerbungsverfahren? Darauf müssen Arbeitgeber achten

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG), besser bekannt als Antidiskriminierungsgesetz, sorgt bei Arbeitgebern für Unsicherheit. Eine Klagewelle ist nach dem Inkrafttreten des Gesetzes zwar ausgeblieben, doch immer wieder hört man von hohen Schadensersatzzahlungen aufgrund von Ungleichbehandlungen, die sich erst auf den zweiten Blick als solche herausstellen. Insbesondere im Bewerbungsverfahren müssen Arbeitgeber auf der Hut sein keine Angriffspunkte zu bieten. 

Ziele des AGG

Eine Diskriminierung ist eine unzulässige Benachteiligung. Weil Aspekte wie Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit oder Alter auch im Arbeitsleben nicht zu Nachteilen führen dürfen stellt das AGG Regelungen zur Verhinderung von Diskriminierungen auf. Insbesondere bei Bewerbungen schlägt sich dies nieder. 

Vorsicht Falle: gefährliche Formulierungen

Die Vorgaben des AGG sind schon bei der Abfassung einer Stellenanzeige wichtig. Viele Formulierungen fallen zunächst gar nicht als diskriminierend auf. Bei genauerem Hinsehen entpuppen sie sich jedoch als Ausschlusskriterien: 

  • „körperlich belastbar“ (Behinderung)
  • „… passen Sie in unser junges Team“ (Alter)
  • „akzentfreies Deutsch“ (Herkunft)
  • „… sind Sie der ideale Kandidat“ (Geschlecht)

Bewerber, die zu einer der ausgeschlossenen Personengruppen gehören, haben bei einer Nichtberücksichtigung – auch wenn diese tatsächlich aus anderen Gründen erfolgt – gute Chancen auf eine Entschädigung. 

Wann ist eine Ungleichbehandlung zulässig?

Selbstverständlich gibt es für den Arbeitgeber auch die Möglichkeit, bestimmte geschützte Personengruppen bewusst ungleich zu behandeln gem. §8ff. AGG. Denn die Ungleichbehandlung muss eine wesentliche und entscheidende Berufliche Anforderung sein. Gerade für Beschränkungen auf bestimmte Altersgruppen findet sich in §10 Satz 3 AGG ein Katalog an Beispielen, wann eine solche Beschränkung zulässig ist. Generell wird jedoch vom Bundesarbeitsgericht eine zulässige Ungleichbehandlung sehr restriktiv ausgelegt. So hat das Bundesarbeitsgericht beispielsweise in einer aktuellen Entscheidung erst dargelegt, dass selbst ein Sportunterricht ausschließlich für Mädchen keine Beschränkung auf eine weibliche Lehrkraft erlaubt. Jegliche Art von Beschränkungen sollten daher im Vorfeld auf ihre Notwendigkeit geprüft und wenn möglich vermieden werden.

Checkliste für Stellenausschreibungen


Worauf müssen Sie als Arbeitgeber bei Stellenausschreibungen achten? Vor allem diese fünf Punkte sind wichtig:

  1. Die Stellenbeschreibung muss AGG-konform sein. Formulieren Sie die Anzeige vor allem geschlechts- und altersneutral und beschreiben Sie in erster Linie die Tätigkeit. Beschränken Sie sich bei den Anforderungen an die Person auf die wirklich relevanten Eigenschaften.
  2. Kontrollieren Sie den Entwurf von Stellenanzeigen und Ausschreibungen. Manchmal verstecken sich  in älteren Online-Bewerbungsformularen noch Pflichtfelder wie Geschlecht, Alter oder Wohnort. Diese können entfernt oder zu optionalen Feldern geändert werden.
  3. Es lohnt sich, den gesamten Schrift- und E-Mail-Verkehr im Zusammenhang mit den Bewerbungen zu dokumentieren. Dazu gehören auch Notizen zu Telefongesprächen.
  4. Geben Sie in Ihrem Unternehmen klare Anweisungen, welche Mitarbeiter zu den Bewerbungen Auskünfte geben dürfen. In der Regel müssen sich Arbeitgeber die von Ihren Angestellten gemachten Aussagen zurechnen lassen.
  5. Archivieren Sie alle relevanten Dokumente. Abgelehnte Bewerber haben nach Zugang zwei Monate Zeit eine Ungleichbehandlung dem Arbeitgeber gegenüber zu behaupten. Im Anschluss hieran hat der abgelehnte Bewerber weitere 3 Monate Zeit eine Klage zu erheben. Bewahren Sie deshalb alle Unterlagen bis zu diesem Zeitpunkt vollständig auf.

Fragen beim Bewerbungsgespräch: Entscheidend ist der Job-Bezug

Entsprechende Vorsicht ist natürlich auch beim Bewerbungsgespräch angebracht. Das gilt zum Beispiel für Fragen nach einer Schwangerschaft, Vorstrafen, der Konfession, der politischen Orientierung oder nach Behinderungen. Auch die Frage nach der Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft ist nicht zulässig. 

Es gibt natürlich Ausnahmen. Diese Ausnahmen gelten immer, wenn ein Zusammenhang mit der Tätigkeit besteht. Ein Beispiel: Wenn Sie einen LKW-Fahrer einstellen möchten, dürfen Fragen nach Vorstrafen mit verkehrsrechtlichem Bezug natürlich gestellt werden. 

Fazit


Weil der Arbeitgeber im Zweifelsfall beweisen muss, dass eine Ablehnung keinen diskriminierenden Hintergrund hat (§ 22 AGG), ist jedes Bewerbungsverfahren mit einem gewissen Risiko verbunden. Für manchen Bewerber geht es vorrangig auch darum, eine Ablehnung als Einnahmequelle zu nutzen. Gerade deshalb ist es wichtig, das AGG im gesamten Bewerbungsverfahren zu beachten. Insbesondere dann, wenn bewusst eine bestimmte Personengruppe gewünscht ist, kann es schnell zu Fehlern kommen, da das Gesetz selbst nur einen Anhaltspunkt gibt und erst einige (auch neue) Entscheidungen des Bundesarbeitsgericht die letztlichen Vorgaben bilden. Es empfiehlt sich für Arbeitgeber, vor der Neubesetzung einer Stelle im Zweifel daher juristischen Rat von einem arbeitsrechtlich spezialisierten Anwalt einzuholen.

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Die 5 wichtigsten Tipps für eine gute Teamarbeit

Die 5 wichtigsten Tipps für eine gute Teamarbeit

Die 5 wichtigsten Tipps für eine gute Teamarbeit

In der heutigen Zeit stellt eine gut funktionierende Teamarbeit einen ganz wesentlichen und bedeutsamen Bestandteil der Berufswelt dar. Es liegt daher nahe, dass Unternehmen von ihren Mitarbeitern ein gewisses Maß an Teamfähigkeit erwarten, um eine reibungslose und zielführende Zusammenarbeit gewährleisten zu können.

Für den Erfolg eines Unternehmens und die Zufriedenheit der jeweiligen Mitarbeiter spielt Teamwork heutzutage eine ganz entscheidende Rolle.

Doch wie genau funktioniert die Teamarbeit in deutschen Unternehmen eigentlich? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden, damit die Zusammenarbeit möglichst optimal verläuft, und welche Faktoren sind hierbei besonders wichtig.

Diese und einige weitere Fragen rund um das Thema “erfolgreiche Teamarbeit” möchten wir in diesem Beitrag beantworten. Hierzu haben wir uns einmal etwas genauer mit der Thematik auseinandergesetzt und herausgefunden, wie die Arbeit im Team auch in der Praxis funktioniert.

Um Dir dies zu verdeutlichen, haben wir die 5 wichtigsten Tipps für Dich zusammengestellt, die Dir dabei helfen sollen, die Zusammenarbeit in Teams so optimal wie möglich zu gestalten.

Definition Teamwork – Was steckt eigentlich dahinter?

Gemeint ist mit diesem Begriff eine geregelte und gut funktionierende Zusammenarbeit mehrerer Arbeitnehmer in sogenannten Teams oder Gruppen. Hierbei kommen Angestellte mit ganz unterschiedlichen Charakteren und Qualifikationen eines Unternehmens zusammen und arbeiten Hand in Hand miteinander.

Der wahrscheinlich größte Vorteil dieser teamorientierten Zusammenarbeit ist es, dass die Stärken, Fähigkeiten und Kenntnisse eines jeden Einzelnen in einem Team optimal eingesetzt werden können, während möglicherweise vorhandene Schwächen gekonnt ausgeglichen und kaschiert werden. 

Jedes Teammitglied übernimmt bestimmte Aufgaben und eigene Verantwortungsbereiche, die ihm besonders gut liegen und für die er besonders qualifiziert ist, sodass er sein Können und sein Talent gezielt und sinnvoll einsetzen kann. Auf diese Weise ist es möglich, die zu erledigenden Aufgaben innerhalb eines Teams bestmöglich zu verteilen und eine optimale Übernahme und Erledigung zu gewährleisten.

Das Aufeinandertreffen verschiedener Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Charaktereigenschaften, Erfahrungen, Ansichten und Meinungen ist gewiss kein Kinderspiel. Kommunikation und Organisation sind hierbei das A und O. Probleme müssen unmittelbar besprochen und schnellstmöglich gelöst werden, um keine Beeinträchtigung der Arbeitsleistungen herbeizuführen. Gleiches gilt selbstverständlich für Unstimmigkeiten und jegliche Streitereien.

 

 

Warum ist Teamwork im Berufsleben so wichtig?

Mittlerweile ist eine ausgeprägte Teamfähigkeit eine ganz besonders wichtige Eigenschaft in nahezu allen Berufsbranchen und Feldern geworden, da sie sich im Laufe der Zeit immer wieder bewährt hat und einen enorm großen Teil zu einem besseren Arbeitsklima beitragen kann. Die Mitglieder eines gut strukturierten und organisierten Teams verstehen sich häufig als eine Art kleine Familie. Sie halten einander den Rücken frei und stehen füreinander ein. 

Durch intensive Kommunikation können Missverständnisse und lästige Doppelarbeiten vermieden werden, was die Motivation und das Engagement der einzelnen Angestellten verbessern kann. Passieren Fehler, so werden diese gemeinsam untersucht und ausgebessert, ohne dass ein einziger Mitarbeiter allein in die Verantwortung genommen wird. 

Dieser Zusammenhalt sorgt für ein entspanntes und angenehmes Arbeitsklima, in dem die Mitarbeiter sich wohlfühlen können. Außerdem ermöglicht die Arbeit im Team eine berufsbedingte Entfaltung der einzelnen Teammitglieder und regt diese häufiger dazu an, eigenständiger und kreativer zu arbeiten, mehr Verantwortung zu übernehmen und die eigene Komfortzone zu verlassen.

Zudem ist es möglich, bei auftretenden Schwierigkeiten auf die Hilfe der anderen Teammitglieder zurückzugreifen. Insbesondere in stressigen oder kritischen Situationen kann es ein echter Segen für ein Unternehmen sein, wenn dieses über kompetente Teams verfügt, die selbstständig und effektiv Lösungen erarbeiten und ihre Ideen und Ansichten miteinander teilen, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen.

Festzustellen ist daher, dass Unternehmen, dessen Mitarbeiter teamorientiert zusammenarbeiten in aller Regel höhere Erfolge verzeichnen und spürbar wettbewerbs- und konkurrenzfähiger sind, da die Zufriedenheit der Mitarbeiter sich unmittelbar positiv auf die Leistungen auswirkt.

 

 

5 Tipps für eine erfolgreiche Zusammenarbeit

 

Damit die Zusammenarbeit in der Praxis gelingt, haben wir nachstehend die 5 wichtigsten Tipps für Dich zusammengestellt:

Tipp 1: Vertrauen schaffen

Vertrauen bildet die Basis für eine gute Zusammenarbeit und ist somit ein sehr bedeutsamer Faktor. Alle Mitarbeiter eines Teams sollten sich wohl und sicher an ihrem Arbeitsplatz fühlen und ihre Meinung offen kundgeben können, ohne hierfür herbe Kritik zu ernten.

Ein respektvoller Umgang miteinander, Zuverlässigkeit und Offenheit spielen für den Erfolg eines Teams eine wichtige Rolle. Werden Vereinbarungen getroffen, ist es erforderlich, dass sich alle Teammitglieder zu gleichen Teilen an diese halten. Unstimmigkeiten und Probleme müssen offen angesprochen und gemeinsam gelöst werden. Kein Mitarbeiter sollte sich ausgeschlossen fühlen oder das Gefühl bekommen, etwaige Entscheidungen oder Absprachen würden hinter seinem Rücken getätigt.

Dies kann sich negativ auf die Motivation und die Arbeitsleistungen auswirken und das Häufen von Krankheitstagen nach sich ziehen. Regelmäßige Besprechungen, bei denen alle Teammitglieder anwesend sind und sich aktiv einbringen können, sind daher unerlässlich. Auf diese Weise wird das Vertrauen der einzelnen Mitarbeiter untereinander gefestigt und stets gestärkt.

 

 

Tipp 2: Teambildung fördern

Für den Erfolg einer Zusammenarbeit innerhalb eines Teams ist die Zusammensetzung des Teams an sich ebenfalls relevant. Sinnvoll kann es sein, den Mitarbeitern Gelegenheit zu geben, selbst Teams zu bilden, von denen sie denken, dass sie gut zusammenpassen, harmonieren und reibungslos miteinander arbeiten können. 

Gelingt dies nicht, kann die Teameinteilung vonseiten des Managements durchgeführt werden. Bei der Zusammensetzung eines Teams sollten die unterschiedlichen Stärken und Schwächen der einzelnen Mitglieder unbedingt berücksichtigt werden. 

Schließlich soll das Team erfolgreich und zielführend arbeiten können. Im Anschluss an die eigentliche Teambildung werden sodann feste Ansprechpartner festgelegt und Aufgabenbereiche zugeteilt. Der Ablauf und die unterschiedlichen Phasen des Teamworks sollten klar erläutert und einige Grundregeln aufgestellt werden. Dies sorgt für eine gute Grundstruktur und wirkt unterstützend bei der weiteren Organisation der Teams.

 

 

 

Tipp 3: Zielsetzung gemeinsam kreieren

Damit die Zusammenarbeit im Team funktioniert, sollten Ziele gemeinsam besprochen und bestimmt werden. Etwaige Änderungen oder Neuerungen sollten in jedem Falle mit dem gesamten Team durchgegangen werden, damit jedes einzelne Teammitglied stets über alles informiert ist und sich besser mit den gesetzten Zielen des Teams identifizieren kann. Regelmäßige kurze Meetings, in denen aktuelle Zwischenstände besprochen werden, sind sinnvoll, um die volle Aufmerksamkeit der Teammitglieder beizubehalten und zeitgleich etwaige Fortschritte oder Schwierigkeiten unmittelbar besprechen und lösen zu können.

 

 

 

 

Tipp 4: Passendes Zeitmanagement festlegen

Zeit ist bekanntlich ein wichtiger und häufig problematischer Faktor, wenn es um Teamarbeiten geht. Gemeinsam mit den Mitgliedern eines Teams sollten feste Zeiten eingeplant werden, in denen gemeinsame Besprechungen und Meetings stattfinden können. 

Zudem sollte für jedes Projekt bereits in der Anfangsphase ein Zeitrahmen abgesteckt werden, der als verbindliche Vorgabe für alle Mitarbeiter gilt. Ein optimales Zeitmanagement zu erstellen kann sehr aufwendig und kräftezehrend sein, da sowohl Arbeitszeiten als auch Termine und freie Kapazitäten jedes Einzelnen berücksichtigt werden müssen. Aus diesem Grunde ist es sinnvoll das Zeitmanagement unmittelbar gemeinsam zu planen und zu organisieren.

 

Tipp 5: Neue Methoden und moderne Technologien nutzen

Für eine erfolgversprechende Arbeit im Team ist es notwendig, dass von Beginn an eine Methode ausgewählt wird, nach der gearbeitet werden soll. Diese stellt sodann für alle Beteiligten einen Leitfaden dar, nach dem sie sich richten können. Zudem können moderne Techniken die Zusammenarbeit innerhalb eines Teams enorm erleichtern. Die Benutzung moderner Software und Programme, die eine abteilungsübergreifende Verknüpfung und aktualisierte Datenverwaltung ermöglichen, nimmt den Mitarbeitern eine Menge Arbeit ab und sorgt für wertvolle Zeitersparnisse. Der Gebrauch von Multimediageräten wie beispielsweise Tablet PCs sorgt zudem für eine simple und benutzerfreundliche Bedienung und gewährt allen Mitarbeitern zu jeder Zeit Zugriff auf jegliche benötigten Daten.

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Probearbeiten – Tipps und Tricks zur Vorbereitung

Probearbeiten – Tipps und Tricks zur Vorbereitung

Du konntest im Vorstellungsgespräch überzeugen und wurdest vom Unternehmen zum Probearbeiten eingeladen? Damit du auch beim Probetag überzeugen kannst, haben wir Wissenswertes rund um das Probearbeiten für dich zusammengefasst.

Wozu dient das Probearbeiten?

Durch einen Probetag bei deinem potenziellen neuen Arbeitgeber erhältst nicht nur du als Bewerber die Möglichkeit, mit deinen Fähigkeiten zu überzeugen und das Team kennenzulernen. Auch das Unternehmen kann sich durch das Probearbeiten ein Bild von dir machen und sehen, ob du in das Team passt. Deinem zukünftigen Chef ist es häufig sehr wichtig, dass du mit den potenziellen Kollegen harmonierst und dich gut in das Team einbringen kannst. Solch ein Schnuppertag dient also beiden Seiten und daher solltest du diese Chance auf jeden Fall annehmen.

Auf das Probearbeiten vorbereiten

Wie schon für dein Vorstellungsgespräch, solltest du dich auch auf das Probearbeiten ausreichend vorbereiten. Hintergrundwissen über den potenziellen Arbeitgeber ist stets ein Vorteil, mit dem du glänzen kannst. Für die Recherche kannst du die Webseite des Unternehmens durchforsten und auch Facebook, Instagram und Co. nutzen. Über die sozialen Medien des Unternehmens kannst du bereits Einblicke erhalten und oft auch schon einmal virtuell hinter die Kulissen schauen.

Nimm dir den kompletten Tag Zeit für das Probearbeiten – selbst wenn es nur für wenige Stunden angesetzt ist. Starte ausgeschlafen in den Tag und geh vielleicht noch eine Runde joggen, nimm aber vor dem Termin keine weiteren wahr. So gerätst du einerseits nicht in Zeitnot und kannst dich andererseits von deiner besten Seite präsentieren. Verzichte sicherheitshalber auch in der Zeit nach deinem Probearbeiten auf andere Termine. Schließlich kann es vorkommen, dass du nicht ganz pünktlich auch Probe-Feierabend machen kannst. Wenn du entsprechend lange Puffer einplanst, kann dich solch eine Situation nicht mehr überraschen.

Probearbeiten – was anziehen?

Bereits beim Vorstellungsgespräch stellen sich viele Bewerber die Frage, was sie anziehen sollen. Diese Frage ist natürlich auch für das Probearbeiten relevant. Wenn du bereits beim Vorstellungsgespräch einen Einblick vom Team und deren Outfit erhalten konntest, solltest du dich am besten auch genau daran orientieren. Wenn du vorher jedoch nur ein Telefoninterview hattest, ist die Frage nicht ganz so einfach zu klären.

Um herauszufinden, was du beim Probearbeiten anziehen sollst, kannst du wieder die sozialen Medien nutzen. Hat das Unternehmen möglicherweise Fotos aus dem Büroalltag gepostet? Perfekt! Dann orientiere dich an dem, was die Mitarbeiter auf dem Foto tragen. Grundsätzlich kannst du natürlich auch nach dem branchenüblichen Dresscode Ausschau halten. Im Bereich Finance und Banking kommt es darauf an, ob du Kontakt zu Kunden hast oder im Backoffice arbeitest. Dort sind auch gerne mal lässigere Dresscodes als den klassischen Anzug mit Krawatte. Wenn du dir nicht sicher bist und deine Recherchen kein eindeutiges Ergebnis gebracht haben, dann schicke deinem Ansprechpartner im Unternehmen eine E-Mail oder rufe kurz an und frage nach, ob und welchen Dresscode es im Büro gibt. So bist du auf der sicheren Seite und kannst ein passendes Outfit für das Probearbeiten auswählen.

Verhalten beim Probearbeiten – darauf solltest du achten

Auch über dein Verhalten beim Probetag solltest du dir vorab Gedanken machen. Die anwesenden Kollegen solltest du natürlich mit Respekt behandeln sowie stets freundlich und professionell auftreten.

Beim Engagement solltest du hingegen ein gutes Mittelmaß zeigen. Zu eifriges Verhalten kommt beim potenziellen Arbeitgeber oft nicht gut an. Ebenfalls solltest du an diesem Tag darauf achten, dass du nicht besserwisserisch wirkst.

Gerade wenn du viel Wissen hast und dank deiner Perspektive als Noch-Außenstehender womöglich auf Anhieb Verbesserungsmöglichkeiten einfallen. Behalte deine Ideen für Veränderungen beim Probearbeiten für dich, wenn du nicht explizit danach gefragt wirst. Wenn du den Job bekommen hast, gibt es noch genug Zeit, um deine konstruktiven Ansätze vorzubringen.

Ergreife stattdessen beim Probearbeiten die Initiative und biete deine Hilfe an. Stelle kluge Fragen, die dein Interesse am Unternehmen und den internen Zusammenhängen ausdrücken. Erledige anschließend deine Probe-Aufgaben gewissenhaft und konzentriert.

Warum es beim Probearbeiten keine „richtige“ Pause gibt

Sei dir bewusst, dass du beim Probearbeiten dauerhaft unter Beobachtung stehst. Alle Mitarbeiter werden ein Auge auf dich haben, jeden deiner Schritte und dein gesamtes Verhalten beobachten. Achte daher darauf, dass du produktiv bist und dich aktiv um Mitwirkung bemühst.

Hast du deine Aufgabe schneller erledigt, als es ursprünglich geplant war? Dann überprüfe deine Ergebnisse noch einmal und wende dich anschließend an einen Kollegen oder deinen Ansprechpartner. Berichte kurz, wie du mit der Aufgabe zurechtgekommen bist und erkundige dich, ob du noch etwas tun kannst. Und falls sich tatsächlich ein kleiner Leerlauf beim Probearbeiten einschleicht, dann versuche mit Kollegen ins Gespräch zu kommen.

Grundregel: Beim Probearbeiten gibt es für dich keine echte Pause. Schließlich arbeitest du während der gesamten Zeit daran, deinen Traumjob zu bekommen – auch in der Mittagspause. Wenn du es schaffst, dir dessen bewusst zu sein und trotzdem neugierig, umgänglich und produktiv bist, hast du alles richtig gemacht. Mit solch einer Einstellung wirst du das Probearbeiten auch abseits der geforderten Aufgaben souverän meistern. Wir drücken dir dafür die Daumen.

Übrigens, neue Stellenangebote in den Bereichen IT, Finance, Banking und Office findest du in unserer Jobbörse.

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Personalvermittlung: Welche Vorteile haben Bewerber?

Personalvermittlung: Welche Vorteile haben Bewerber?

Personalvermittlung – wie es funktioniert

Eine große Frage haben viele Interessierte: Was bringt mir eine Personalvermittlung eigentlich? Hier erfährst du, wie gute Personalvermittlung funktioniert und weshalb deine Jobsuche dadurch schon nach kurzer Zeit erledigt sein kann.

Stell dir Personalvermittlung als Plattform vor. Unternehmen mit offenen Stellenangeboten auf der einen Seite und Jobsuchende auf der anderen Seite. Eine gute Personalvermittlung versteht es, Menschen und Unternehmen zusammenzubringen. Sie kennt beide Seiten bestens und nimmt ihnen viel Aufwand ab.
Anhand deines Profils finden Jobexperten genau die passende Stelle für dich. So landet deine Bewerbung wirklich nur dort, wo du dich auch selbst wiederfindest und wohlfühlen wirst.
Unternehmen profitieren von einer Personalvermittlung, weil sie nur wirklich passende Bewerberinnen und Bewerber präsentiert bekommen.

Welche Aufgaben übernimmt die Personalvermittlung?

Was eine Personalvermittlung für dich tun kann, hängt von deinen Wünschen ab. Sieh die Personalvermittlung als dein eingeschworenes Team. Sie baut das Spiel auf und gibt dir im richtigen Moment den entscheidenden Pass, damit du maximal punkten kannst. Und das Beste: Du brauchst nur eine einzige Bewerbung zu schreiben.
Bist du auf der Suche nach einer ganz bestimmten Stelle?
Dann scrolle dich bequem zum Traumjob. Die Personalvermittlung checkt anschließend dein Profil und stellt den Kontakt zum Unternehmen her. Vor deinem ersten Kontakt zum Unternehmen berät sie dich individuell, wie du deine Chance am besten nutzen kannst. Schließlich kennt die Personalvermittlung nicht nur dich, sondern auch das Unternehmen.
Suchst du eine neue Perspektive oder möchtest dich weiterentwickeln?
Dann steht die Personalvermittlung voll und ganz hinter dir. Gemeinsam mit dir entwickeln die Experten einen individuellen und realistischen Karriere-Plan, der dich schnellstmöglich zum Erfolg führt.

Das Ziel einer erfolgreichen Personalvermittlung

In einem Satz: Sonntagabend freust du dich schon auf Montag.
Das Ziel einer erfolgreichen Personalvermittlung ist dein Erfolg. Die Passgenauigkeit zwischen Qualifikation und Anforderung ist dafür essentiell. Denn nur, wenn du gefordert bist, dich rundum wohlfühlst und motiviert bleibst, ist der Erfolg auch tatsächlich nachhaltig.
Eine gute Personalvermittlung weiß deshalb, worauf es ankommt und geht mit dir persönlich mögliche Konstellationen durch. Mit Fingerspitzengefühl, jahrelanger Erfahrung und Ehrgeiz stellen die Job-Profis sicher, dass du wirklich die optimal passende Stelle findest.

Der Unterschied zwischen Personalvermittlung und Zeitarbeit

Was viele Jobsuchende manchmal davon abhält, eine Personalvermittlung für sich arbeiten zu lassen, ist Zeitarbeit. Das klingt zunächst einmal seltsam, doch einige Interessenten verwechseln beides miteinander oder halten es sogar für ein und dasselbe.
Der Unterschied ist aber ein ganz entscheidender.
Nehmen wir an, du suchst gerade deinen nächsten Traumjob. Eine Personalvermittlung steht dir dabei zur Seite, gibt dir nützliche Tipps, bereitet dich auf Gespräche vor und stellt Kontakt zum Unternehmen her – wie das Team auf dem Spielfeld. Doch dann kommt der Pass und du hast den Ball, um zu punkten. Im Gegensatz zur Zeitarbeit kommt der Arbeitsvertrag ganz normal zwischen dir und dem Unternehmen zustande.
Suchst du einen Job im Bereich IT, Finance, Banking oder Office? Dann schreib uns eine unverbindliche Mail.

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Leben in München: Wie lebenswert ist die Landeshauptstadt Bayerns?

Leben in München: Wie lebenswert ist die Landeshauptstadt Bayerns?

Wie gut ist die Lebensqualität in der lebenswertesten Stadt Deutschlands?


Du hast gerade dein Studium beendet oder möchtest dich beruflich umorientieren und gleichzeitig einen neuen Standort ausprobieren? Das Leben in München ist eine Chance und bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten für einen der Top-Arbeitgeber in München zu arbeiten. Aber wie gut ist die Lebensqualität in der lebenswertesten Stadt Deutschlands?


Die bayerische Landeshauptstadt ist mit ihrer hohen Lebensqualität eine der besten Adressen in Deutschland. Neben dem weltweit bekannten
Oktoberfest, dem FC Bayern, Lederhosen und Dirndl hat die Stadt München noch viel mehr zu bieten.

In diesem Artikel zeigen wir dir, welche Vorteile aber auch Nachteile das Leben als Berufstätiger in München hat und welche Chancen dir München bieten kann.

 


Vorteile und Nachteile Münchens im Überblick:

  • Die Lebensqualität in München ist deutsche Spitze durch Planung und Investitionen
  • Kultur, Freizeit und Besonderheiten der bayerischen Landeshauptstadt
  • Das Leben in München ist teuer
  • Dein Einstieg in das Leben in München bei einem attraktiven Arbeitgeber mit KBryant

 

Lebensqualität in München ist deutsche Spitze durch Planung und Investitionen

Die Unternehmensberatung Mercer führt jährlich eine Studie zu der Lebensqualität in weltweiten Großstädten durch. Dabei kann München schon seit Jahren mit Bestwertungen glänzen und ist ständig in den Top 10 vertreten. In den letzten Jahren konnte die Stadt sich in den Top 3 der Welt festsetzen. Aktuell belegt man zusammen mit der neuseeländischen Metropole Auckland den dritten Platz hinter Wien und Zürich.

Besonders in Sachen Sicherheit schneiden die deutschen Städte besonders gut ab. Dies ist aber alles nicht zufällig passiert, denn München hat in den vergangenen Jahren stark in Hightech-Infrastrukturen und den Ausbau von kulturellen Einrichtungen investiert und damit neue Unternehmen und Talente angezogen.

Kultur, Freizeit und Besonderheiten der bayerischen Landeshauptstadt

Das Leben in München ist nicht nur durch die starke Wirtschaft geprägt, sondern auch durch ein großes Freizeit- und Kulturangebot. Natürlich ist das Oktoberfest ein einmaliges kulturelles und internationales Ereignis für alle Münchner, aber neben den drei Wochen Ausnahmezustand gibt es noch mehr zu entdecken.

Erholen kannst du dich hervorragend im Englischen Garten, der dem berühmten Central Park New Yorks in nichts nachsteht oder an der Isar, die sich durch die komplette Münchner Innenstadt und Randgebiete schlängelt.

Neben einem der besten Fußballvereine der Welt kannst du ein breites Sportangebot in München finden. Vom Surfen auf den Wellen der Isar bis zum American Football kannst du fast jeder Sportart nachgehen. Außerdem gibt es in München einiges zu entdecken. Die Frauenkirche, der Marienplatz, das Deutsche Museum und das Schloss Nymphenburg sind nur ein paar Beispiele der vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Was aber macht den Reiz Münchens aus?

Es sind die Traditionen, internationale Offenheit und ihre Einzigartigkeit.
Die vielen Biergärten, Trachten und Dirndl prägen das Gesicht Münchens und der Münchner. Außerdem ist die Kombination aus starkem Wirtschaftsstandort mit Arbeitgebern wie BMW, Siemens und Microsoft, internationalen Verbindungen und Tradition ein einzigartiges Erlebnis.

Das Leben in München ist teuer

Durch die hohe Lebensqualität, die die bayrische Stadt bietet, werden viele Talente und Fachkräfte angezogen. Die Resultate sind Wohnungsmangel und teure Mieten. Durch den Sitz von vielen internationalen Unternehmen ist das Gehaltsniveau relativ hoch. Neben den Mieten und anderen Lebenshaltungskosten steigen aber auch die Löhne und dies gilt hauptsächlich für Akademiker und erfahrene Berufskräfte. Dagegen haben leider Arbeiter ohne Berufsabschluss oder Handwerker oft das Nachsehen und müssen in den Randgebieten von München wohnen und in die Innenstadt zu ihrem Arbeitsplatz pendeln.

Dronenaufnahme eines Sonnenuntergangs in München mit Blick auf den Hauptsitz von BMW, dem Fernsehturm und dem Olympiapark im Hintergrund
Foto: Stefan Sz auf Instagram

Den Einstieg in das Leben in München bei einem attraktiven Arbeitgeber mit KBryant

Die Wirtschaft in München boomt. Besonders stark vertretene Wachstumsbranchen sind Biotechnologie, Information und Kommunikation. Von den 30 DAX- Unternehmen haben allein sieben ihren Sitz in München und damit ist man deutsche Spitze. Somit gibt es auch ein breites Job-Angebot für Fachkräfte in den Bereichen der Automobilindustrie, Elektrotechnik, IT-Entwicklung, dem Finanzwesen, Tourismus und dem Einzelhandel. Hier sind Namen wie Microsoft, BMW, Siemens, Allianz, MAN und der Flughafen München unter den bekanntesten Arbeitgebern der Stadt.

Nicht nur deutsche Spitzenunternehmen siedeln sich hier an, sondern auch Start-Ups und mittelständische Unternehmen findet man zahlreich. Mit über 92.000 Firmen hat man als Arbeitnehmer eine breite Auswahl und gerade der IT-Bereich sorgt für einen großen Aufschwung und Fachkräfte sind oft nicht ausreichend vorhanden. Finde deine Chance bei uns, denn wir haben beste Kontakte zu den aufsteigenden Firmen der IT-Branche.

Wie lässt sich die Arbeitsmentalität der Münchner am besten beschreiben?


Erfolgsorientiert – Durch die starken Aufstiegsmöglichkeiten und attraktive Arbeitgeber sind viele Arbeitnehmer besonders motiviert.

Fokussiert – Die gemütliche bayerische Tradition findet erst nach Feierabend statt
Schnell – Schnelles Arbeiten zählt in München zum guten Ton

Innovativ – Neben Global Playern sind Start-Ups in München und bringen neuen Wind.

Mit KBryant sind wir bestens vernetzt, sowohl bei großen und mittelständischen Unternehmen wie auch bei neuen aufstrebenden Firmen. Bevor du zu mehreren Unternehmen deine Bewerbung schickst, mach es einfacher und sende uns deinen Lebenslauf und deine Vorstellungen und wir übernehmen den Rest. Wir finden den passenden Arbeitgeber für dich und dein neues Leben in München.

Übrigens, neue Stellenangebote in den Bereichen IT, Finance, Banking und Office findest du in unserer Jobbörse.

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Bewerbung mit oder ohne Foto?

Bewerbung mit oder ohne Foto?

Fotos sind ein Kann aber kein Muss

“Der/die beste Bewerber/in bekommt den Job” – So heißt es von den meisten Recruitern. Dabei sollte es keine Rolle spielen, ob der Bewerber männlich oder weiblich ist und das Aussehen sollte auch nicht ausschlaggebend für die finale Entscheidung sein. Auch nach dem Gleichbehandlungsgesetz von 2006 gilt eine Regelung, dass alle Bewerber gleich behandelt werden.

Dennoch schicken immer noch viele Bewerber mit ihrem Anschreiben und Lebenslauf ein Foto von sich. Endlich bist du auf der Suche nach deinem Job fündig geworden und hast ein paar Stellenausschreibungen gefunden, die deinen Vorstellungen entsprechen!

Jetzt schießen dir wahrscheinlich viele Fragen durch den Kopf. Eine davon könnte auch sein, ob du dich bei deinem zukünftigen Arbeitgeber mit oder ohne Foto bewerben solltest?
In diesem Artikel beantworten wir dir die Frage, ob deine Bewerbung ein Foto von dir enthalten sollte oder nicht.

  • Vorteile und Nachteile ohne Bewerbungsfoto – Die USA geht mit gutem Beispiel voran
  • Aus der Sicht der Unternehmen – Wie wichtig ist ein Foto von dir für den Recruiter?
  • Unsere Empfehlung für deine nächste Bewerbung

Vorteile und Nachteile ohne Bewerbungsfoto – Die USA geht mit gutem Beispiel voran

Gleichberechtigung zwischen Geschlechtern, ethnischen Gruppen und anderen sozialen Gepflogenheiten spielt in der Arbeitswelt in Deutschland eine wichtige Rolle. Dennoch ist sie noch immer in der Entwicklung und noch längst nicht abgeschlossen. Dazu zählt auch der Prozess, bevor der eigentliche Job beginnt, bei der Bewerbung.

Im internationalen Vergleich herrschen in anderen Ländern strengere Regeln bei der Bewerbung. In Ländern wie den USA, Spanien, Großbritannien, Irland und Frankreich werden üblicherweise eine Bewerbung ohne Foto geschickt.

Hier geht die USA mit einem guten Beispiel voran. Dort gibt es strenge Gesetze gegen Diskriminierung und damit für Gleichberechtigung. Neben dem Nichtsenden eines Bewerbungsfotos sind auch Angaben zu Herkunft, Familienstand und Religion ein absolutes Tabu. Genau das war wohl auch das Vorbild für das AGG in Deutschland, nur trauen manche Bewerber dem ganzen nicht und manche Recruiter sind immer noch daran gewöhnt ein Foto zu erhalten. Eine ausdrückliche Aussage in Stellenausschreibungen gibt es meistens trotz der klaren Rechtslage nicht.

Aus der Sicht der Unternehmen – Wie wichtig ist ein Foto von dir für den Recruiter?

Wir können dir hier eines ganz klar sagen: Dem modernen Personaler ist es in deiner Bewerbung für eine Stelle als Fachkraft relativ egal, ob deiner Bewerbung ein Bild beiliegt oder nicht. Wenn das Unternehmen ganz klar ausdrückt, dass es Bewerbungen ohne Foto sehen möchte, kann dies für ein offenes und modernes Image sorgen. Aus Unternehmenssicht gibt es in keinem Fall einen guten Grund, der für die Notwendigkeit eines Bildes spricht. Sie wollen sich keinen qualifizierten Kandidaten entgehen lassen, der eventuell perfekt in ihr Unternehmen passt.

Viele Bewerber klappen das Bild auf einem Lebenslauf auch gerne einfach um, bevor sie ihn lesen. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen, nämlich wenn du dich auf eine Stelle als Schauspieler bewirbst zum Beispiel.

Unsere Empfehlung für deine nächste Bewerbung

Auch wenn der Idealfall sehr ambitioniert klingt, ist es noch immer sehr schwer diesen in Deutschland auch in die Tat umzusetzen. Noch immer schicken Bewerber mit ihrem Lebenslauf ein Bewerbungsfoto. Oft entspricht dieses nicht den vorherigen Standards und zeigt lediglich, dass sich nicht allzu viele Gedanken um das Foto gemacht wird. So schicken immer noch drei Viertel ein Foto mit ihrer Bewerbung. Ganz klar ist auch, dass ein Foto deiner Bewerbung eine besondere Note hinzufügt und die oft trockene Angelegenheit ein wenig auflockert und auf eine persönliche Ebene bringt.

Unsere Empfehlung für deine nächste Bewerbung fällt damit auch nicht ganz eindeutig aus. Schaue ganz genau auf die Stellenausschreibung für deinen nächsten möglichen Job. Wird in der Ausschreibung etwas von einem Foto gesagt? Wenn dort steht, dass ganz ausdrücklich kein Foto erwünscht ist, dann schicke auch kein Foto. Wenn du doch eines schickst, dann sieht der Personaler sofort, dass du den Regeln nicht folgst. In fast keiner Bewerbung wirst du sehen, dass ein Foto erwünscht ist, geschuldet ist das dem AGG von 2006.

Mache dich mit der Firma vertraut, bei der du dich bewirbst. Handelt es sich um ein junges Unternehmen oder ein Startup kannst du gerne auf das Foto verzichten. Die Abläufe sind hier sehr modern und orientieren sich an amerikanischen Beispielen. Bei Global Playern, die schon sehr lange bestehen, können oft noch alte Strukturen vorhanden sein und Personaler können noch eine veraltete Sicht auf viele Dinge haben. Wenn du dir hier nicht sicher bist, schicke lieber ein Foto mit. Deine Bewerbung wird wegen eines Fotos nicht in den Müll geworfen.

Übrigens, neue Stellenagebote in den Bereichen IT, Finance, Banking und Office findet ihr hier in unserer Jobbörse.

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Morgenroutine: 5 Tipps um erfolgreich in den Tag zu starten ☕️

Morgenroutine: 5 Tipps um erfolgreich in den Tag zu starten ☕️

Eine tägliche Morgenroutine kann sehr nützlich sein, damit man erfolgreich in den Tag startet. Gerade sehr erfolgreiche Menschen lieben sie: Routinen und Rituale. Wenn es auf der Arbeit wieder sehr viel zu tun gibt, helfen diese, damit man nicht so leicht aus der Puste kommt. Heute stellen wir dir 5 Tipps vor, um erfolgreich in den Tag zu starten.

Laut einer Studie trinken 60 Prozent der Deutschen morgens erst einmal eine Tasse Kaffee. 54 Prozent duschen und 58 Prozent frühstücken.

Es gibt aber auch viele Menschen, denen nicht mal Zeit für einen Kaffee morgens zu Hause bleibt. Dadurch ist der Rest des Tages meist auch eher chaotisch oder man ist nicht bester Laune.

Viele erfolgreiche Unternehmer wie Gary Vaynerchuk oder auch Sportler wie Ex-Basketball Profi Kobe Bryant folgen bestimmten Morgenroutinen, um ihren Alltag so effektiv wie möglich zu gestalten.

Auch Künstler oder Politiker oder Direktoren von globalen Unternehmen haben Rituale am Morgen. An dieser Stelle möchten wir Dir das Buch Daily Rituals von Mason Curry ans Herz legen, welches wir während der Recherche zum Thema Morgenroutine gefunden haben. Das Buch beschreibt Routinen und Rituale von zahlreichen Berühmtheiten wie Ludwig van Beethoven, Karl Marx, Andy Warhol, Takashi Murakami und Albert Einstein. Wir haben für Dich die 5 besten und gängigsten Tipps herausgefunden, die Dir sicher helfen werden viel produktiver im Alltag zu sein.

 

Priorisieren: Treffe weniger Entscheidungen

Das menschliche Gehirn verbraucht mit jeder Entscheidung die wir treffen Energie. Im Alltag beginnt dies bereits mit scheinbar unwichtigen Dingen wie der Kleidungswahl am Morgen oder bei der Frage was es denn zum Frühstück geben wird.

Experten zum Thema Morgenroutine raten deshalb dazu, sich bereits am Vorabend zu überlegen welche Kleidung man tragen und was es zum Frühstück geben wird.

Pro-Tipp: Vor dem Schlafengehen die Kleidung für den nächsten Tag bereits zurechtlegen und das Frühstück planen.

Aufgeräumter Haushalt = Weniger Chaos im Kopf

Viele Studien belegen, dass eine chaotische Umgebung meist dazu führt, dass es uns Menschen unterbewusst beeinflusst. Manch Künstler mag zwar trotz Unordnung in seinem Atelier sehr kreative Ergebnisse erzielen, aber das Denken wird dadurch beeinflusst.

Teste es einfach selbst. Wenn Du eher im Chaos lebst,  räume dein Schlafzimmer oder am besten gleich die ganze Wohnung auf. Du wirst schnell merken, dass es sich gerade auf deine Morgenroutine sehr positiv auswirkt.

Dadurch kannst Du deinen Tag erfolgreich und gleichzeitig entspannt starten ohne hektisch und unter Zeitdruck nach Kleinigkeiten suchen zu müssen bevor Du morgens das Haus verlässt.

Morgensport beflügelt den Geist

Es ist kein Geheimnis, dass Morgensport die Leistungsfähigkeit steigert. Egal in welcher Branche Du arbeitest, noch vor der Arbeit Sport zu machen ist generell eine gute Idee. Laut Statistik praktizieren diese gesunde Morgenroutine nur etwa sieben Prozent der Deutschen.

Du kannst einfach 15-30 Minuten morgens losgehen für eine Joggingrunde. Falls Dir dafür morgens der Elan fehlt reicht es auch schon auf dem Weg zur Arbeit z.B. eine Station vorher auszusteigen und den restlichen Weg zu laufen.

Mediziner raten zu regelmäßiger Bewegung, um sich vor Herz-Kreislauferkrankungen zu schützen. Außerdem baut man dadurch Fett ab und stärkt die Muskulatur. Und wenn Du das schon am Morgen erledigt hast, musst Du abends nicht mehr ins überfüllte Fitness-Studio.

Ein Harvard-Professor hat zudem herausgefunden, dass es das Selbstbewusstsein und die Leistungsfähigkeit stärkt, wenn man sich groß macht und seine Arme hoch über den Kopf streckt. Die Schultern hängen zu lassen und sich klein zu machen, führt zu Unsicherheit und schlechter Laune.

Kleine Anekdote: Apple´s Steve Jobs verbrachte täglich kurz vor seinem Spiegelbild als Teil seiner Morgenroutine und frage sich vor dem Spiegel, was er denn machen würde, wenn dies der letzte Tag seines Leben´s wäre.

Sortiere deine Gedanken am Morgen

Wir kennen es alle: Im Alltag werden wir regelrecht bombardiert mit Eindrücken. Gerade im digitalen Zeitalter mit unseren Smartphones und Tablets, fällt es manchmal schwer sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und eine Aufgabe von Anfang bis Ende ohne Unterbrechung zu erledigen.

Viele erfolgreiche Menschen aus verschiedensten Bereichen meditieren täglich als Teil Ihrer Morgenroutine. Gerade mal 10 bis 15 Minuten reichen schon aus, um einen Unterschied zu erreichen. Wir haben dafür ein Youtube Video gefunden, das den Einstieg dazu erleichtert. Mit beruhigender Musik und einer gesprochenen Anleitung ist es ideal geeignet gerade für Neulinge.  Es ist sehr hilfreich um schnell die Sorgen des Alltags hinter sich zu lassen und sich für kurze Zeit auf sich zu konzentrieren.

Vermeide Facebook und Co

Nach ihren Morgenroutinen gefragt, nennen 38 Prozent, dass sie als erstes auf ihr Smartphone blicken, und 22 Prozent sind bereits in sozialen Netzwerken unterwegs.

Dabei wäre es besser am Morgen Social Media zu meiden, da es viele Leute eher negativ beeinflusst. Einige Studien belegen, dass es zu schlechter Laune führt, zu sehen wieviel Spass mehrere Freunde auf Facebook und Co gerade im Urlaub haben, oder andere Dinge zu sehen, die man selbst auch lieber tun würde als sich auf den Weg zum Arbeitsort zu begeben. Hier ist definitiv weniger mehr, deshalb empfehlen wir dein Handy soweit es geht nicht zu nutzen am Morgen.

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Tagesplaner 2020: Unsere Tipps und ein kostenloser Download für dich ✅

Tagesplaner 2020: Unsere Tipps und ein kostenloser Download für dich ✅

Wie nützlich ein Tagesplaner im Alltag sein kann.

Ein Tagesplaner kann die Effizienz im Alltag steigern, bei der Aufteilung der täglichen Aufgaben helfen und den Tagesablauf allgemein verbessern. Außerdem sorgt es für ein Gefühl der Zufriedenheit wenn man seinen gesamten Tagesablauf durchstrukturiert und wichtige Ereignisse und Projekte nicht in Vergessenheit geraten.

Die Vorteile liegen klar auf der Hand, und es benötigt auch nicht viel Aufwand. Im Alltag nutzt man ihn aber kaum den Tagesplaner. Manch einer weiß nicht wie er denn überhaupt einen Tagesplaner nutzen soll, andere wiederum haben nicht den Elan täglich einen zu führen und dann gibt es die Fraktion, der die Motivation fehlt sich erst einen zuzulegen.

Deshalb haben wir für dich eine kostenlose Vorlage für einen Tagesplaner zum Download und werden Tipps geben wie man diesen richtig einsetzt im Alltag, ob im Büro oder als Freelancer.

Deine kostenlose Tagesplaner Vorlage: Hier kannst du sie downloaden

Ein Tagesplaner unterstützt dich im Alltag, erleichtert die Organisation und hilft beim Selbstmanagement. Wichtig ist es, dass er einfach sein sollte und nicht selbst zu einer endlosen Aufgabe wird, mit der du sich stundenlang herumschlagen musst. Dabei steht der Zweck und Minimalismus des Tagesplaner’s im Vordergrund.

Genau das waren die Gründe für Designerin Paulina einen übersichtlichen Tagesplaner zu erstellen: Das Ergebnis ist ihr My daily Planner, der auf ihrer Homepage kostenlos zum Download bereitsteht.

Wir haben für dich eine deutsche Version des Tagesplaner´s gefunden, die du hier gratis im PDF Format downloaden kannst.

Im Grunde genommen ist dies ein sehr klassischer Tagesplaner mit der Besonderheit, dass nicht nur die üblichen Punkte wie To-Do-Liste und Erinnerungen im Mittelpunkt stehen. Vielmehr wirst du auch erinnert, Sport zu treiben, Spazieren zu gehen und du kannst festhalten wieviel Wasser du trinkst und wie oft du Nahrung zu dir nimmst. Wir finden das Spitze und das alles funktioniert ohne dein Handy auch nur einmal in die Hand nehmen zu müssen.

So hast du deinen Tag sauber und lesbar auf Papier organisiert. Jetzt musst du nur noch die kostenlose Vorlage des Tagesplaner´s herunterladen, ausdrucken und diesen dann ausfüllen.

Um Dir zu zeigen, wie ein ausgefüllter Tagesplaner im Alltag aussehen kann, haben wir hier ein einfaches Beispiel für dich:

Tagesplaner 2020 Download

Hier kannst du die kostenlose Tagesplaner Vorlage herunterladen.

Brauche ich wirklich einen Tagesplaner?

Du hast bisher weder privat noch im Berufsalltag einen Tagesplaner gebraucht und hast alle deine Aufgaben bewältigt und nichts Wichtiges vergessen? Dann gibt es wohl keinen Grund für dich, jetzt einen Tagesplaner zu besorgen oder unsere kostenlose Vorlage herunterzuladen.

Es ist sicher keine zwingende Notwendigkeit, doch vieles spricht dafür, sich einen Daily Planner zuzulegen. Ganz wichtig ist hierbei wie sehr der Planer dir helfen wird deinen Tag strukturiert zu organisieren. Selbst an Tagen an denen es hektisch zugeht im Büro oder in der Uni, der Tagesplaner hilft dir dabei die wichtigsten Projekte und Ereignisse im Alltag nicht zu vergessen. Täglich ein klares Ziel zu definieren und aufzuschreiben, hilft tatsächlich auch dieses am Ende des Arbeitstages zu erreichen.

Dabei sollte man auch nicht unterschätzen, dass ein Daily Planner die Moral erhöht, denn gegenüber handschriftlich festgehaltenen Aufgaben und Zielen haben wir Menschen eine größere Verantwortlichkeit, als es uns nur in Gedanken vorzunehmen. Außerdem hilft der Tagesplaner alles Wichtige visuell übersichtlich an einem Ort vorzufinden. Dadurch kannst du einfach kontrollieren und überblicken welche Aufgaben du am Ende des Tages erledigen konntest und was du nicht mehr geschafft hast.

Man sollte auch nicht unterschätzen wie motivierend Tagesplaner wirken können. Man setzt sich mit den eigenen Aufgaben ganz anders auseinander wenn sie klar formuliert und aufgeschrieben werden und das Gefühl fertige Aufgaben abzuhaken ist sehr wohltuend. Dadurch spart man sich Zeit und Energie, und beides kann man für seine nächsten Projekte oder Freizeitbeschäftigungen nutzen.

Tagesplaner: Unsere Tipps für die Nutzung

So nutzt du deinen Tagesplaner!
Wenn du dir nun als ersten Schritt den Tagesplaner heruntergeladen hast, möchten wir dir jetzt noch einige Ratschläge zur Nutzung mit auf den Weg geben.

Vorausschauend planen

Anstatt in der morgendlichen Hektik dir auch noch die Bürde aufzuerlegen, deinen Tagesplaner mit Aufgaben zu bestücken, solltest du dir lieber am Abend vorher in aller Ruhe eine To-Do-Liste anfertigen mit deinen Verpflichtungen für den nächsten Tag. Einen Abend vorher weiß man in der Regel schon genau, was am darauffolgenden Tag für Termine anstehen und für Erledigungen anfallen. So gerätst du am Morgen nicht noch in zusätzlichen Stress – schließlich soll der Terminplaner dein Leben erleichtern und nicht erschweren!

Außerdem wird die Hürde vor unangenehmen Aufgaben geringer, wenn du sie im Vorhinein schon einmal formulierst und sie auf dich wirken lassen kannst. Ist der diffuse Gedanke einer nicht erledigten Tätigkeit erst einmal greifbar und benannt, ist der erste Schritt zur Aufgabenbewältigung bereits gesetzt. Dann kannst du ganz beruhigt mit dem Gedanken daran schlafen gehen, dass du den morgigen Tag schon gut vorbereitet hast und dass der Weg zur Abarbeitung der To-Do-Liste geebnet ist.

Prioritäten setzen

Oftmals gibt es mitunter sehr dringliche Aufgaben, die unbedingt zeitnah verrichtet werden müssen wie beispielsweise Überweisungen zu tätigen oder eine Frist im Beruf oder im Studium einzuhalten.
Andere Punkte sind sozusagen von mittelmäßiger Wichtigkeit. Diese möchtest du optimalerweise schon an diesem Tag ausführen. Vielleicht wäre es ein bisschen ärgerlich, doch wäre es nicht weiter schlimm, wenn es dann erst einen Tag später geschieht. Dies könnte zum Beispiel die Erledigung deiner Post sein oder akute Tätigkeiten im Haushalt.

Und dann gibt es noch Anliegen, die man sich im Allgemeinen vorgenommen hat, die aber nicht eilen. Insofern dürften diese vielleicht erst einmal liegen bleiben oder im Laufe der Woche erledigt werden, zum Beispiel Terminvereinbarungen oder das Auto zu putzen.

Was als wichtig und als unwichtig empfunden wird, ist natürlich individuell und sieht jeder anders. Manchmal kann auch selbst für dich genau die gleiche Aufgabe das eine Mal eine sehr wichtige Angelegenheit sein und ein anderes Mal ist sie nicht so bedeutend. Um dich nicht zu verzetteln, bietet es sich für dich deswegen an, dir ein Wertesystem zu überlegen und dir beim Eintragen eines neuen Punktes in deinen Tagesplaner gleich überlegen, wie wichtig diese Erledigung für dich ist. Du kannst die jeweiligen Aufgaben dann mit Ziffern (1,2,3) oder Buchstaben (A, B, C) versehen oder sie in unterschiedlichen Farben markern (Rot, Gelb, Grün).

Als kleiner Tipp nebenbei: Zudem bietet es sich an, jene Aufgaben, die dir sehr unangenehm erscheinen, direkt zu erledigen. Dann kannst du deinen Tag mit einem guten Gefühl weiterführen und hast schon einen kleinen Erfolg zu verzeichnen.

Nah am Tagesplaner arbeiten

Im Laufe des Tages solltest du immer mal wieder einen Blick in den Tagesplaner werfen, auch wenn du deine Aufgaben vielleicht auswendig im Kopf hast. Es ergeben sich spontan manchmal neue Probleme und um flexibel zu bleiben und Ordnung zu halten, solltest du diese neuen Ereignisse in deinem Tagesplaner festhalten. So behältst du einen guten Überblick und kannst deine Aufgaben besser sortieren.

Zeit für Eventualitäten und zur Erholung einplanen

Wenn du nun nach Download des Tagesplaners voller Enthusiasmus starten möchtest, solltest du darauf achten, nicht zu viele Erledigungen für einen Tag einzuplanen und dir auch Lücken freizuhalten, denn manchmal benötigt man für einige Aufgaben doch ein bisschen länger als zunächst erwartet. Wie zuvor erwähnt, können auch immer neue Probleme hinzukommen, weswegen es sinnvoll ist, ein bisschen Freiraum einzuplanen.

Trotz aller Termine und Aufgaben, solltest du dir auch noch bewusst Zeit nehmen für deine Erholung und deine Freizeit. Es ist zwar schön, viel zu schaffen, aber es ist auch sehr angenehm, sich eine bewusste Pause zu gönnen.

Fazit

Wie du siehst, kann ein Tagesplaner deinem Alltag viel Struktur verleihen und dich davor schützen, dass du dich vor unangenehmen Aufgaben drückst oder unwichtigere Erledigungen in Vergessenheit geraten. Solltest du dir den Tagesplaner noch nicht heruntergeladen haben, kannst du dies nun noch schnell nachholen. Hier findest du den Link zum kostenlosen Download des Tagesplaners. Wir wünschen dir nun ganz viel Freude mit deinem neuen Tagesplaner und hoffen, dass du jetzt mit viel Planung deinen Alltag optimieren kannst und dass keine Aufgaben mehr liegen bleiben.

Wenn dir der Artikel gefallen hat, so teile ihn und deine neuen Erfahrungen mit dem Tagesplaner gerne mit deinen Freunden und Kontakten bei Facebook, Instagram, LinkedIn oder Xing oder einer anderen Plattform deiner Wahl!

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Business Knigge: Die wichtigsten Umgangsformen im Büroalltag

Business Knigge: Die wichtigsten Umgangsformen im Büroalltag

Unsere Business Knigge Tipps fürs Büro

Business Knigge und Etikette im Büro? Das mag in Zeiten moderner Unternehmensstrukturen mit flachen Hierarchien vielleicht nach Schnee von Gestern klingen. Das ist aber nicht der Fall.

Zwar ändern sich die Zeiten und typische Etiketten der Vergangenheit sind meist aus dem Alltag verschwunden, aber gute Umgangsformen liegen sowohl im Privatleben als auch in der Bürowelt von heute wieder im Trend. Die richtigen Umgangsformen und Höflichkeit im Büroalltag kamen eigentlich auch nie aus der Mode. Wir kennen es von früher, dass Männer den Damen die Tür aufhielten. Man stand auch auf, wenn eine Frau den Besprechungsraum betrat. Heute wird das nicht mehr so starr befolgt, aber es hängt auch von der jeweiligen Firma ab. Viele Firmen haben einen lockeren Tonfall am Arbeitsplatz etabliert. Der Chef darf hier geduzt werden, das ist übrigens auch bei uns im Büro der Fall. Auch wenn ein lockerer Umgang an der Tagesordnung liegt sollten gewisse Regeln und Gepflogenheiten beachtet werden.

Fettnäpfchen im Arbeitsalltag

Falls Du in einer neuen Firma startest, achte darauf wie sich die Kollegen verhalten in Meetings und im Büroalltag gegenüber den Kollegen und Vorgesetzten. Es ist auch nie falsch dem Chef oder dem Vorgesetzten den Vortritt aus dem Aufzug zu lassen, oder die Tür aufzuhalten. Jedoch sollte man es damit auch nicht übertreiben. Wenn Du als Erster an der Tür bist, solltest Du diese aufhalten, egal ob hinter dir der Chef oder der Azubi steht. Es gibt also viele Fettnäpfchen in die man heute im Büroalltag treten kann.

Heutzutage wird laut Knigge sogar empfohlen, beim Niesen der Kollegen nicht mal mehr Gesundheit zu sagen. Manche Dinge haben sich eben im Laufe der Jahrzehnte eingebürgert. Ist es Zeit vielleicht umzudenken?

Angenehmes Arbeitsklima

Im Grunde genommen wollen wir alle nur das eine, und zwar eine angenehme Arbeitsatmosphäre im Arbeitsalltag. Die Umgangsformen am Arbeitsplatz haben großen Einfluss auf das gesamte Klima in einer Firma und ein gute Etikette kann sich positiv auf die Produktivität der Mitarbeiter auswirken. Die Kollegen und Vorgesetzten sehen und bewerten nicht nur die fachliche Leistung, sondern auch wie man auftritt, sich benimmt und eben den Umgangston.
Freundlichkeit und kollegiales Verhalten haben in der Vergangenheit Karrieren beschleunigt. Heute ist das nicht anders.

Keine starren Regeln

Besonders wichtig im Umgang mit den Kollegen und Chefs sind Merkmale wie Wertschätzung und Respekt. Zwar gibt es wie bereits erwähnt kaum noch starre Regeln, aber genauso wie früher zählen gängige Gepflogenheiten. Dabei ist der erste Eindruck entscheidend: Ein souveränes Auftreten ist besonders wichtig, und dazu gehört auch die richtige Körpersprache.
Nicht nur Berufsanfänger sollten auf ihre Kleidung, den Blickkontakt und eine gerade Haltung achten. Bereits in den ersten Sekunden einer Unterhaltung kann dies einen positiven Eindruck hinterlassen.

Pünktlichkeit im Alltag

Natürlich solltest Du immer pünktlich im Büro erscheinen, und zum Vorstellungsgespräch empfehlen wir bis zu zehn Minuten vor dem Termin anzukommen. In Zeiten von Google Maps kannst Du einfach schnell morgens checken, ob es im öffentlichen Nahverkehr oder mit dem Auto zu Verzögerungen kommen könnte, und dementsprechend deinen Weg zur Arbeit planen.

Händedruck beachten

Auch heute gibt es ihn noch den allseits bekannten festen Händedruck. Wir raten weder zu fest noch zu lasch die Hand des Gegenübers zu drücken. Und es spielt keine Rolle, ob der Chef oder ein Mitarbeiter aus der Personalabteilung vor einem steht.
Halte während dem Händedruck Augenkontakt und stehe mit beiden Beinen fest auf dem Boden. Der richtige Händedruck samt Blickkontakt strahlt Selbstbewusstsein und Souveränität aus. Tabu: Die Hand der anderen Person wild zu schütteln.

Dresscode

Bei uns im Büro ist ein Casual Dresscode an der Tagesordnung, aber in den meisten Branchen gibt es sie noch die gute alte Kleiderordnung. Gerade im Bereich Finance, egal ob als Filialleiter oder als Vertriebsassistenz in einer Bank – ist es besonders wichtig sehr formell gekleidet zu sein. Vermeide definitiv zu viel Haut zu zeigen oder gar durchsichtige Kleidung zu tragen. Für Damen gilt – Blusen mit Kragen wirken meist etwas seriöser.

Häufige Fehler

Die eigene Unsicherheit oder Selbstüberschätzung. Zwei Punkte an denen besonders Berufsstarter arbeiten sollten. Unsicherheit kann zu einem schlechten Gespräch führen und dazu, dass der Bewerber keinen Blickkontakt hält. Übertriebene Coolness hat noch nie einen Personaler überzeugt und kann daher schnell unsympathisch wirken.

Smartphones im Büroalltag

Im modernen Büro gehören sie zum Büroalltag wie der Kaffee am Morgen: Smartphones und Tablets sind ein wichtiges Thema im Business Knigge.

Gute Etikette bedeutet auch, dass Du deinem Gegenüber die volle Aufmerksamkeit schenkst und nicht auf ein Display starrst während einem Gespräch. Ein vibrierendes Handy auf dem Besprechungstisch ist nervig, deshalb empfehlen wir den Nicht-Stören-Modus zu aktivieren.

Eine der schlimmsten Umgangsformen – nicht nur im Büro – ist die Besserwisserei. Nobody likes a smartass. Keiner mag gerne von Kollegen über Umgangsformen belehrt werden – schließlich ist vieles davon auch schlichtweg Gewohnheits- oder Ansichtssache.

Wenn Du dich allerdings einmal wirklich auf den Schlips getreten fühlst, darfst Du es dem Kollegen ruhig sagen. Sei dabei aber höflich und entspannt. Oftmals hilft es auch Dinge die mal schief laufen, mit Humor zu nehmen und eigene Fehler zuzugeben. Das ist sympathisch und zeigt Charakter.

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Wir wünschen viel Erfolg bei der Jobsuche und dem Vorstellungsgespräch!

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Das Vorstellungsgespräch: Unsere 7 Tipps zur richtigen Körpersprache

Das Vorstellungsgespräch: Unsere 7 Tipps zur richtigen Körpersprache

Wie Du im Vorstellungsgespräch deine Körpersprache gezielt einsetzen kannst.

Im Vorfeld des Gesprächs hast Du dich perfekt vorbereitet, indem Du alles über die Firma gelesen hast und das sogar mehrmals? Sehr gut. Scheint es trotzalledem nicht so zu laufen wie Du es dir erhofft hattest, und Du fühlst dich eher etwas unwohl und Fehl am Platz? Oftmals liegt dies sehr wahrscheinlich an der Körpersprache. Diese fällt in den Bereich der so genannten nonverbalen Kommunikation, und hat 80 bis 90 Prozent Anteil an der kompletten Kommunikation.

Unsere Körpersprache ist der Grund dafür, ob wir eine andere Person innerhalb weniger Sekunden sympathisch oder unsympathisch finden, und dies ohne ein einzelnes Wort mit dieser Person gewechselt zu haben. Deshalb spielt die nonverbale Kommunikation eine extrem wichtige Rolle beim Vorstellungsgespräch und hat damit auch großen Einfluss, ob dieses am Ende erfolgreich verläuft.

Es ist natürlich nach wie vor entscheidend, dass Du dich vorbereitet hast und die nötigen fachlichen Kompetenzen vorweisen kannst. Trotzdem ist es sehr vorteilhaft, gerade bei Jobs, die einen Teamplayer suchen, dass man Sympathien weckt und diese am Ende entscheidend sein können für eine Jobzusage. Und vergiss´ bitte nicht, dass die Leute in der Personalabteilung am Ende auch “nur” Menschen sind, die eben menschliche Entscheidungen treffen.

Es ist auch gar nicht so kompliziert wie es sich vielleicht anhören mag. Sobald Du dich einmal damit befasst hast, und theoretisch weißt wie Du die nonverbale Kommunikation richtig einsetzt, wird es kein Problem für dich sein.

Achte darauf freundlich zu lächeln, genauso auf den Blickkontakt, deine Stimme und die passende Gestik.

Wir haben sieben Tipps für dich, wie Du nonverbal dein Gegenüber im Vorstellungsgespräch davon überzeugst, dass Du den Job wirklich willst.

Die richtige Gestik

Achte darauf, dass deine Hände nicht regungslos bleiben, sondern unterstütze deine Aussagen und gesprochenen Worte mit entsprechender Gestik. Natürlich sollte man es nicht zu sehr übertreiben damit, aber richtig eingesetzt punktest Du damit im Gespräch und wirkst sympathisch.

Das Spiegelbild

Es mag sich komisch anhören, aber setz Dich zu Hause vor den Spiegel und schau dir dein Spiegelbild genau an: Sitzt Du gerade? Wie könnte deine Körpersprache auf andere Menschen wirken? Versuch dich hierbei einfach neutral zu beobachten.

Sei Du selbst

Dieser Punkt ist sehr wichtig! Du musst Dir selbst treu bleiben, indem Du authentisch bist. Zeig´ dich so wie Du bist. Falls Du in der Regel eher zurückhaltender Natur sein solltest, versuch nicht verkrampft das Gegenteil im Vorstellungsgespräch zu sein. Natürlich solltest Du dennoch versuchen aus dir herauszugehen, aber wir raten davon ab dies zu übertreiben, da es einfach nicht glaubhaft rüberkommt.

Gesunde Körperhaltung

Im Gespräch solltest Du darauf achten mit ordentlicher und gerader Haltung zu sitzen. Dadurch vermeidest Du Rückenschmerzen und es wirkt auch besser, als die Schultern hängen zu lassen. Tipp: Versuche leicht diagonal zur Gesprächsperson zu sitzen.

Der richtige Blickkontakt

Der Blickkontakt zu deinem Gegenüber im Vorstellungsgespräch ist besonders wichtig. Dieser sollte gehalten werden, damit Du nicht desinteressiert oder gar unhöflich erscheinst. Wie im restlichen Leben gilt auch hier: Schau der Gesprächsperson immer direkt in die Augen, egal ob Du selbst sprichst oder zuhörst.

Die richtige Sitzposition

Achte darauf, dass Du richtig sitzt, und nicht auf der Kante der Sitzgelegenheit. Stattdessen solltest Du eine möglichst große Sitzfläche beanspruchen. Dies führt dazu, dass Du souveräner auf deinen Gesprächspartner wirkst und dadurch automatisch vermeidest unruhig zu wirken, weil Du nicht sicher und bequem sitzt.

Keine Abwehrhaltung

Vermeide definitiv deine Arme während der Vorstellungsgesprächs zu verschränken. Dies signalisiert Abwehr und Distanz. Auch hier empfehlen wir dir dich vor einen Spiegel zu setzen und dich selbst zu beobachten. Statt deine Arme zu verschränken, solltest Du versuchen mit deinen Händen eine offene Haltung einzunehmen.

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